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Wissensbereich

Hallo, ich bin Anna Porożyńska und Spezialistin für Pferdeernährung bei Grassland.

Es spricht sich herum, dass euch unsere Food Books gefallen – wir wissen also, dass ihr hungrig nach Wissen seid 😋

Ich habe beschlossen, für euch einen Blog in zugänglicher und angenehmer Form zu führen, um euch noch mehr zum Lesen zu motivieren. Hier findet ihr Beiträge auf Basis wissenschaftlicher Artikel und aktueller Informationen, die euer Wissen rund um die Pferdeernährung erweitern. Ich hoffe, die Beiträge helfen euch und erleichtern den Alltag mit euren Einhörnern 🦄.

Gestaltet den Blog gerne mit – stellt Fragen auf unserem Instagram @grasslandfamily!

Mash – was Sie wissen sollten

Der Magen des Pferdes ist sehr klein, deshalb profitieren viele Pferde von drei oder mehr Mahlzeiten am Tag. Eine beliebte zusätzliche Mahlzeit ist Mash, eine Quelle leicht verdaulicher Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe und vor allem Faser. Wenn du Mash in die Ernährung aufnimmst, solltest du jedoch achtsam sein, denn es kann dem Pferd ebenso viel nutzen wie schaden. Alles hängt von der Zusammensetzung und der Art der Fütterung ab – im heutigen Beitrag erfährst du, was du darüber wissen solltest…

Warum die Heuqualität wichtig ist

Aufgrund des Aufbaus ihres Verdauungstrakts sollte Raufutter die Grundlage der Pferdeernährung sein. Im polnischen Klima haben Pferde leider nur einen Teil des Jahres Zugang zu Gras, also zu frischem Raufutter. Dasselbe gilt für Ställe ohne Weide oder mit zu wenig Weidefläche. Deshalb braucht es trockenes Raufutter wie Heu, um die nötige tägliche Faseraufnahme zu decken. Da Heu ein so wichtiger Teil der Ernährung ist, lohnt es sich, auf seine Qualität zu achten!

Das Pferd frisst nicht – Rat für mäkelige Fresser

Pferde sind von Natur aus darauf ausgelegt, Futter ständig in kleinen Portionen aufzunehmen, deshalb verbringen sie die meiste Zeit mit Fressen. Lässt der Appetit des vierhufigen Lieblings nach, ist die Sorge daher sofort da. Als Erstes denkt man an gesundheitliche Probleme, doch manche Pferde sind einfach richtige Feinschmecker… Wie geht man mit einem „mäkeligen Fresser“ um?

Warum Hafer, und wie füttert man ihn vernünftig?

Hafer ist eindeutig das am häufigsten verwendete Getreide in der Pferdefütterung. Für ihn sprechen die Schmackhaftigkeit und die Tatsache, dass er oft ohne Aufpreis in der Pension enthalten ist. Früher bestand die Grundration aus Heu und eben Hafer, doch bei der heutigen intensiven Landwirtschaft und dem Streben nach hohen Erträgen verliert er an Qualität. Den Bedarf von Zucht- und Sportpferden kann er nicht mehr decken, deshalb greifen wir immer häufiger zu Fertigfutter oder Balancern. Warum wählen wir trotzdem Hafer, und wie füttert man ihn vernünftig?

Melasse – „schwarzes Gold“ für Pferde?

Melasse ist ein Nebenprodukt der Zuckerherstellung aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben. Sie enthält die Saccharose, deren weitere Gewinnung sich nicht mehr lohnt. Sie ist ein dicker, klebriger Sirup von dunkler Farbe, deshalb nennt man sie „schwarzes Gold“. Je dunkler sie ist, desto weniger süß und damit weniger kalorienreich ist sie. In der Tierfütterung ist sie weit verbreitet, ihr Einsatz beim Pferd ist jedoch umstritten. Warum?

Kräuter – welche wählen und wie anwenden?

Kräuter unterstützen die richtige Funktion des Pferdeorganismus – sie stärken die Abwehrkräfte und die Behandlung vieler Beschwerden. Frei lebende Pferde nahmen Kräuter mit der Steppenvegetation auf, doch die Domestizierung hat das eingeschränkt. Um die Lücke zu füllen, lohnt es sich, sie in die Ration zu nehmen, zumal sie günstig sind und vielseitig wirken. Auf die Wirkung muss man zwar einen Moment warten, doch Kräuter sind eine deutlich sicherere Form als chemische Zusätze und Ergänzungspräparate.

Blutuntersuchungen – welche, wann, und wer beurteilt sie

Blutwerte können viel über Organismus und Gesundheit des Pferdes sagen, aber nur bei umsichtiger Interpretation. Man sollte sie mit äußeren klinischen Anzeichen und sogar mit der Ernährung zusammen lesen. Regelmäßige Untersuchungen zeigen auch, ob die eingeführten Änderungen gewirkt haben und wie ein Stallwechsel, das Training oder das Wetter den Organismus beeinflussen. Die Ergebnisse sollte man aufbewahren, um zu erkennen, welche Fütterung und welche Haltung dem Pferd am besten entsprechen.

Warum mehr Pferde Magengeschwüre haben

Das Equine Gastric Ulcer Syndrome (EGUS) betrifft etwa 87-90% der Sportpferde und 58% der Freizeitpferde, und Pferde mit nervösem Wesen sind anfälliger für Magengeschwüre als ruhige Pferde. Der Kampf gegen diese Erkrankung ist lang und schwer. Man kann sie medikamentös behandeln, doch die beste Vorbeugung sind Haltung und die richtige Ernährung. Es lohnt sich zu fragen, was die Ursache ist und warum immer mehr Pferde an Magengeschwüren leiden.

Wie alles begann – mehr über Grassland-Kauholz

Nicht jeder weiß es, aber Grassland begann mit dem Verkauf von Knabberspielzeugen mit Blüten- und Kräuterstreu für Pferde. Kurz gesagt sind es natürliche Spielzeuge zum Aufhängen in der Box: Sie vertreiben die Langeweile und schmecken Pferden zugleich. Die Grundlage des Knabberholzes ist Birken- oder Weidenholz – warum gerade diese Hölzer, und welchen Nutzen bringen Knabberspielzeuge?
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