1. Prüfen Sie die Bestandteile in der Reihenfolge ihrer Nennung
Auf dem Etikett stehen die Rohstoffe von der größten zur kleinsten Menge. Stehen am Anfang der Liste Getreidearten wie Hafer, Gerste oder Mais, ist das Futter stärkereich. Stehen dagegen faserreiche Komponenten an erster Stelle, etwa Luzerne oder Grasmehl, ist das Produkt für Ihr Pferd energetisch „sicherer“, weil es auf langsam verfügbarer Energie beruht.
2. Achten Sie auf den Gehalt an Eiweiß und Rohfaser
Zwei Werte, die viel über den Charakter eines Futters aussagen. Ein hoher Rohproteingehalt eignet sich besonders für Pferde, die schwer zunehmen, und für Pferde in intensiver Arbeit. Futter mit weniger Eiweiß ist dagegen günstiger für Pferde, die leicht zunehmen, und für solche mit einem Risiko für Stoffwechselerkrankungen oder Hufrehe. Je höher der Rohfasergehalt, desto besser ist das Futter für den Verdauungstrakt.
3. Zucker i skrobia
Nicht jedes Etikett gibt diese Werte direkt an, doch immer mehr Hersteller nennen den Gehalt an Einfachzuckern und Stärke. Sie reagieren damit auf die wachsende Zahl von Pferden mit Verdauungsproblemen und auf den Wunsch der Besitzer nach diesen Angaben. Besonders wichtig ist das bei Pferden mit Magengeschwüren, Insulinresistenz, Hufrehe oder einem nervösen Temperament. Je niedriger Zucker und Stärke, desto „stoffwechselverträglicher“ ist das Futter.
4. Spurenelemente und Mengenelemente – prüfen Sie nicht nur das Vorhandensein, sondern auch die Form
Besonders wichtig in der Pferderation sind Calcium, Phosphor, Magnesium, Zink, Kupfer und Selen. Es lohnt sich, nicht nur auf die Menge zu achten, sondern auch auf die Form, in der sie im Futter vorliegen. Oxide und Sulfate werden schlechter aufgenommen als Chelate, die den Organismus besser unterstützen. Erst die Form des Zusatzes entscheidet, ob die Nährstoffe wirklich wirken.
5. Die Zulassungsnummer und die Angaben des Herstellers – Sicherheit und Verlässlichkeit
Jedes rechtmäßig in Verkehr gebrachte Futter sollte eine sichtbare Zulassungsnummer auf der Verpackung tragen. Sie bestätigt, dass das Produkt kontrolliert wurde und die futtermittelrechtlichen Anforderungen erfüllt. Zusätzlich lohnt es sich, die Angaben des Herstellers zu lesen, etwa „für Sportpferde“ oder „für Ponys“, sie aber als Hinweis zu verstehen. Achten Sie auch auf funktionelle Zusätze wie Bierhefe, Pflanzenöle, Kräuter oder Präbiotika, die Verdauung, Verdauungstrakt und Fell Ihres Pferdes spürbar unterstützen können.
Podsumowując…Futtermittel-Etiketten zu lesen kann schwierig wirken, doch wie Sie sehen, genügt der Blick auf fünf Punkte: die Reihenfolge der Bestandteile, den Gehalt an Eiweiß und Rohfaser, Zucker und Stärke, die Form der Mineralstoffe und die Zulassungsnummer. Die Futterwahl ist dann keine Lotterie mehr, sondern eine bewusste Entscheidung passend zu den Bedürfnissen Ihres Pferdes! Wenn die Wahl schwerfällt, lohnt die Beratung durch den Ernährungsberater der jeweiligen Marke, der das Produkt findet, das am besten zu Ihrem Pferd passt 🐴